Reaktivierung der Voralbbahn zwischen Göppingen und Bad Boll

Mobilität
© Fabio Schneck

Auf Initiative der Grünen Abgeordneten Andreas Schwarz MdL und Alexander Maier MdL trafen sich am 23.2.2018 die Bürgermeister der Anliegergemeinden entlang der stillgelegten Voralbbahn zwischen Göppingen und Bad Boll, um die Möglichkeit einer Reaktivierung der sog. Boller Bahn und die Weiterführung bis zum S-Bahnhof Kirchheim auszuloten.

Hierfür müssten die Voralbbahntrasse Göppingen – Bad Boll und die Teckbahntrasse Weilheim – Kirchheim wieder in Betrieb genommen und durch einen Lückenschluss zwischen Bad Boll und Weilheim zu einer durchgeführten Strecke verbunden werden.  Sowohl die Reaktivierung der sogenannten Boller-Bahn, als auch der Verbindung von Weilheim nach Kirchheim, wurden in den betroffenen Gemeinden schon lange diskutiert. Um die Möglichkeiten eines solchen Verkehrsprojektes auszuloten, setzten sich bei dem Treffen im Bad Boller Rathaus jetzt erstmalig landkreisübergreifend Vertreter der betroffenen Kommunen an einen Tisch: Die Bürgermeister der Gemeinden Weilheim an der Teck, Bad Boll, Aichelberg, Heiningen und Eschenbach, sowie der Göppinger Baubürgermeister und VertreterInnen aus Holzmaden und Dürnau zeigten ein großes Interesse an der Strecke.

Als nächsten Schritt wollen die Abgeordneten und Kommunen auf die Landkreise Esslingen und Göppingen sowie den Verband Region Stuttgart zugehen, mit dem Ziel, ein gemeinsames Gutachten in Auftrag zu geben, das Klarheit über die Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und die Potentiale der Strecke bringen soll. Trotz allem Optimismus für das Projekt soll eine realistische Betrachtung der Chancen und Risiken vorliegen.

Die Bürgermeister Hans-Rudi Bührle (Bad Boll) und Johannes Züfle (Weilheim) mit den Abgeordneten Alex Maier und Andreas Schwarz MdL beim Gespräch am 23.2.2018 zur Reaktivierung der Boller Bahn

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Andreas Schwarz blickt gespannt auf dieses Gutachten. Eine neue Bahnverbindung wäre ein wichtiges Zukunftsprojekt für die Region. Damit könnte den Menschen ein gutes Angebot für den Umstieg auf den ÖPNV geben werden. Neben der möglichen Bahnnutzung für kürzere Schulwege zu den weiterführenden Schulen, würde die Region als Wohnort und Wirtschaftsstandort aufgewertet und attraktiv gehalten.

Lesen Sie hierzu die Beiträge im Teckboten und in der Südwestpresse

 

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