Neue Hochschulfinanzierungsvereinbarung steht: Starke Basis für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg

© Fabio Schneck

Mit dem neuen Hochschulfinanzierungsvereinbarung schafft das Land eine starke Basis für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg für die nächsten fünf Jahre. Mit der jetzt auf den Weg gebrachten Wissenschaftsfinanzierung wird ein starkes Zeichen gesetzt. Das Land übernimmt auch in schwierigen Corona-Zeiten Verantwortung für die Zukunft der Wissenschaftslandschaft und bietet eine verlässliche Perspektive: Insgesamt fließen über die fünfjährige Vertragslaufzeit 1,8 Milliarden Euro an die Hochschulen- zusätzlich zur Verstetigung der Ausbauprogrammmittel. Insgesamt verdoppelt sich damit der durchschnittliche jährliche finanzielle Korridor pro Jahr von 180 auf 360 Millionen Euro.

Die Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg sind Leistungsträger der Gesellschaft, bilden die notwendigen Fachkräfte und alle künftigen Forscherinnen und Forscher des Landes aus und stehen als weltweit anerkannte Spitzenforschungseinrichtungen im Zentrum der baden-württembergischen Innovationspolitik. Notwendig sind deshalb attraktive und international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen. Das heißt: Faire Beschäftigungsbedingungen, mehr unbefristete Stellen, mehr Chancengleichheit. Ein wichtiges Signal zur richtigen Zeit sind auch die Impulse im medizinischen Bereich: Das Land treibt die Kooperation der medizinischen Fakultäten untereinander weiter voran und investiert mit einer Sonderlinie Hochschulmedizin gezielt in die Zukunftsfähigkeit unseres Gesundheitssystems. Die Hochschulen werden als wichtige Partner beim Klimaschutz eng in die Maßnahmen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Landesverwaltung eingebunden. Zusätzlich werden landesweite Cybersicherheitsstrategien für den Hochschulbereich entwickelt.

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  • Hochschulfinanzierung: © Grüne Fraktion

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