Der Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz besucht den CAP-Lebensmittelmarkt in Köngen

Andreas Schwarz packt bei seinem Besuch am 8.9.2020 unter der Aufsicht von Marktleiterin Gerda Federle auch mit an. Hier beim Einräumen frischer Ware in die Tiefkühltheke // © Neue Arbeit

„Ich nehme hier ein breites Engagement für Menschen wahr, die auf dem normalen Arbeitsmarkt Probleme haben“, lobte der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Andreas Schwarz bei seinem Besuch am 8.9.2020 in Köngen. Dieser Lebensmittelmarkt ermöglicht Menschen mit Handicaps eine gute Beschäftigung. „Wir dürfen Menschen mit Einschränkungen nicht im Stich lassen und da macht die NintegrA einen guten Job“.

Der Kirchheimer Abgeordnete war bei der Markteröffnung im Frühjahr, kurz vor Ausbruch der Coronakrise verhindert, nun nahm er sich viel Zeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Marktes ins Gespräch zu kommen.

Andreas Schwarz zeigte sich sehr beeindruckt von der inklusiven Konzeption des Marktes, fragte nach Quadratmetern, Umsatzzahlen, der inklusiven Konzeption und ob sich die geplanten Umsatzerwartungen bis heute erfüllt hätten.  Auch die sozialen Angebote für Ältere und Gehbehinderte wie das begleitete Einkaufen oder den Lieferservice begrüßte er sehr. „Es ist gut, wenn wir den älteren Menschen lange ermöglichen in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen und dazu gehört eben auch, eine wohnortnahe zu Fuß erreichbare Einkaufsmöglichkeit.

Im Gespräch mit Marktleiterin Gerda Federle, Bezirksleiter CAP-Märkte Burim Sabani und Unternehmensbereichsleiter CAP-Märkte Ralf Ehring v.li.n.re. // © Carmen Tittel

Der CAP-Markt in Köngen erfüllt neben der Nahversorgung auch eine wichtige soziale Funktion in der Kommune“, sagte Andreas Schwarz. Auch das der CAP-Markt junge Menschen und Ungelernte ausbilde begrüßte Andreas Schwarz. Es wäre gut und wichtig jungen Menschen mit Einschränkungen Perspektiven zu bieten.

Ralf Ehring, Unternehmensbereichsleiter für die CAP-Markte im Unternehmensverbund Neue Arbeit erläuterte das inklusive Konzept und Marktleiterin Gerda Federle und Mitarbeiterin Andrea Ziegler berichteten aus ihrem Arbeitsalltag und dem Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten.

Ralf Ehring stellte klar, dass die Basis von allem ein wirtschaftlich auskömmlicher Markt ist. Die Kundenzufriedenheit, der Preis und der Service müssten stimmen. Und alle Mitarbeitenden, egal ob mit oder ohne Behinderung, müssen jenseits ihrer Einschränkungen, ihre persönlich möglichen 100 Prozent Leistungsfähigkeit dafür einsetzen.

Bildquelle(n):

  • CAP-Markt Köngen: © Carmen Tittel
  • Besuch im CAP-Markt: © Neue Arbeit

Nachrichtenarchiv