Einigung beim Klimaschutzgesetz

Solardach Bauernhaus
Solaranlage auf dem Dach eines alten Bauernhauses. // © Fabio Schneck

Photovoltaik-Pflicht für Nicht-Wohngebäude kommt

Beim Spitzengespräch um die Fortschreibung des Klimaschutzgesetzes haben sich die Koalitionäre der Regierungsfraktion Grüne und CDU auf einen Kompromiss geeinigt. Damit kann das Klimaschutzgesetz kommen.

Es konnte eine Ergebnis gefunden werden, das die Hauptanliegen von Grünen und CDU vereint: eine Photovoltaik-Pflicht für Gebäude, die nicht dem Wohnen dienen, sowie 50 Millionen Euro für eine Klimaschutzstiftung, die bereits im Haushalt beschlossen wurde.

Baden-Württemberg erreicht die selbst gesteckten Klimaschutzziele nicht. Daher hatten die Grünen sich für eine Pflicht zur Installation von Solaranlagen auf allen Neubauten – auch bei privaten Bauvorhaben – stark gemacht. Die Installationskosten für eine Photovoltaikanlage auf dem privaten Eigenheim amortisiert sich in rund zehn Jahren. Der günstige Eigenstrom ersetzt den Kauf von Strom aus dem Netz. Sonnenstrom nützt somit dem Häuslebauer und dem Klima.

Nun haben sich die Regierungsfraktionen auf einen Kompromiss geeinigt. Auch mit einer abgespeckten Solar-Pflicht für gewerbliche Nicht-Wohngebäude ist Baden-Württemberg noch bundesweit Vorreiter. In der nächsten Woche soll das Klimaschutzgesetz nun abschließend in den Fraktionen beraten und beschlossen werden.

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  • Solaranlage auf einem Bauernhaus: © Fabio Schneck

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