Corona-Soforthilfen für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige sind auf dem Weg

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Die grün-geführte Landesregierung greift Klein-Unternehmen und Solo-Selbstständigen mit bis zu 30.000 Euro unter die Arme. Das Kabinett hat die Hilfe am Sonntagabend frei gegeben, die genauen Konditionen sind jetzt geregelt. Anträge können ab Mittwoch 25. März 2020 bei den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern vor Ort gestellt werden. Die L-Bank zahlt das Geld aus.

Es ist der Grünen Landtagsfraktion wichtig, mit diesem Soforthilfeprogramm schnell, zielgerichtet und wirkungsvoll zu helfen. Mit dem Geld soll den Solo-Selbstständigen, Unternehmen und Angehörigen der Freien Berufe, die unmittelbar infolge der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind, eine finanzielle Soforthilfe gewährt werden. Damit sollen die wirtschaftliche Existenz gesichert und Liquiditätsengpässe kompensiert werden.

Solo-Selbstständige und Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten sollen laut einmalig bis zu 9.000 Euro erhalten können, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten gibt es maximal 15.000 Euro, Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten sollen bis zu 30.000 Euro bekommen können.

Der grün-geführten Landesregierung ist die Ausnahmesituation der Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen bewusst: Es gibt Nachfrage- und Produktionsausfälle, Stornierungswellen, Honorarausfälle, massive Umsatzeinbußen und Gewinneinbrüche. Dies ist für zahlreiche Solo-Selbstständige, Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe existenzbedrohlich geworden. Deshalb schafft Baden-Württemberg diese mit den Hilfen des Bundes operativ verzahnte Förderkulisse.

Der jetzt vorliegende Programmentwurf für einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss soll der Liquiditätsüberbrückung zunächst für drei Monate dienen. In Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Krise könnten anschließend die Liquidität und Existenz der Unternehmen und der Angehörigen der Freien Berufe durch eine Zuwendung mit Rückzahlungsvorbehalt langfristig gesichert werden.

Lese Sie hierzu die Berichterstattung in der Nürtinger Zeitung

Weitere allgemeine Informationen zur aktuellen Corona-Verordnung:
https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus-27/ 

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