Gastronomie und Hotellerie bilden das Rückgrat des Tourismus

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Für die Grüne Landtagsfraktion steht außer Frage, dass den Unternehmen im Tourismus- und Gastronomiebereich vor dem Hintergrund der Coronakrise finanziell unter die Arme gegriffen wird.

Ob Hotels, Pensionen, Restaurants oder Freizeiteinrichtung – sie alle werden noch über einen längeren Zeitraum mit finanziellen Einbußen zu rechnen haben. Hier geht es zum großen Teil nicht um Einkommensverluste –  sondern um den Verlust der Existenz. Deshalb steht es für die Grüne Fraktion außer Frage, dass diese besonders betroffenen Bereiche finanziell unterstützt und mit weiteren Hilfen nachsteuert werden muss, sollten die bereitstehenden Soforthilfen nicht mehr reichen.

Finanzielle Soforthilfe ist das eine. Um Tourismus- und Gastrobranche in Baden-Württemberg nach der Corona-Krise schnell wieder anzukurbeln und zu stärken, ist es zentral wichtig, echten Qualitätstourismus und Nachhaltigkeit als baden-württembergisches Alleinstellungsmerkmal weiter zu entwickeln. Dazu zählt auch die Förderung von Investitionen in touristische Infrastruktur, insbesondere im Bereich des nachhaltigen und klimafreundlichen Tourismus.

Wenn die Fallzahlen weiter in die richtige Richtung zeigen, kann man in den nächsten Wochen über Lockerungen reden. Von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut und Tourismusminister Wolf erwarten die Grünen Vorschläge, wie eine vorsichtige Öffnung konkret erfolgen kann, sodass der gesundheitliche Schutz der Gäste und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet bleibt.

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