Gastronomie unterstützen – Corona-Ansteckung vermeiden

© Fabio Schneck

Der Gesundheitsschutz steht für die Grünen im Land im Vordergrund. Daher geht es im Herbst und Winter darum, dass sich möglichst wenig Menschen anstecken. Abstand einhalten und sich besser im Freien bewegen, sind daher das A und O. 

Baden-Württemberg war eines der ersten Bundesländer, das in hohem Maße Unterstützungsprogramme für notleidende Branchen aufgelegt hat. So wurde bereits im Frühjahr die Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe beschlossen, um eine drohende Insolvenzwelle in der Branche in Folge der Corona-Pandemie abzuwenden. Hierfür stehen aktuell noch rund 300 Mio. Euro zur Verfügung. Notleidende Hotel- und Gastronomiebetriebe können hierfür Anträge stellen. 

In diesem Jahr hält Andreas Schwarz eine Ausnahme für den Einsatz von Heizpilzen für vertretbar: Aus klima- und umweltpolitischen Gründen lehnen die Grünen den Betrieb von Heizpilzen im Außenbereich ab. Allerdings ist in diesem Winter alles anders. In Zeiten, in denen man im Restaurant oder Café im Winter nicht normal drinnen sitzen kann, plädieren die Landesgrünen mit Blick auf den Gesundheitsschutz dafür, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen und Verbote von Heizpilzen zeitlich befristet auszusetzen. Dabei ist zu prüfen, welche Heiztechnik die geeignetste mit einem möglichst geringen Energieverbrauch ist. Denn die Klimakrise macht bekanntlich keine Coronapause. Zu denken wäre beispielsweise an Biogas. Es wird in Biogasanlagen hergestellt, wozu sowohl organische Abfälle als auch nachwachsende Rohstoffe vergoren werden.

Auf jeden Fall sollte die Außengastronomie – unter Verwendung von schönen Außenzelten, Pavillons oder Lauben – im öffentlichen Raum verlängert werden. 

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  • Andreas Schwarz: © Fabio Schneck

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