Koalition einigt sich auf mehr Geld für Rettungskräfte

Streifenwagen

Die Regierungskoalitionen stellen für Polizei und Rettungsdienste mehr als 14 Millionen Euro zusätzlich bereit. Dies ist eines der Ergebnisse der Verhandlungen zum Nachtragshaushalt. Auf Polizei, Notfallsanitäter oder Bergretter können sich die Menschen in unserem Land im Notfall immer verlassen. Deshalb werden die Rettungskräfte dort unterstützt,  wo das Geld am besten ankommt – bei moderner Ausrüstung und neuer Technik. Dafür hat sich die Grünen-Fraktion bei den Verhandlungen zum Nachtragshaushalt besonders eingesetzt.

Die Wasser- und Bergrettung sowie ein Modellprojekt der Telenotärzte erhalten im kommenden Jahr ein zusätzliches Budget von 6,65 Millionen Euro. Eine Bergrettung ist komplizierter als eine Bodenrettung, die Ausrüstung deshalb kostenintensiver. Mit fast sieben Millionen Euro wird der Sanierungsstau gelöst und damit die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen erheblich erleichtert.

Fünf Millionen Euro wird es für die Auszahlung der Überstunden bei der Polizei geben. Durch Sondereinsätze oder Wochenenddienste haben unsere Polizistinnen und Polizisten einen Berg an Überstunden angehäuft, den sie nicht in Freizeit ausgleichen konnten. Die beschlossene Vergütung ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Dank ihrer Arbeit leben wir in einem sichersten Bundesländer. Zudem erhält die Polizei weitere drei Millionen Euro zur Verbesserung der Ermittlungsarbeit. Mit moderner Technik können Polizistinnen und Polizisten die Aufklärung von Fällen erheblich vorantreiben.

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  • Streifenwagen: © Fabio Schneck

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