© Fabio Schneck

Die Grünen wollen das Wahlrecht generell auf 16 Jahre absenken und zum Gegenstand von Koalitionsverhandlungen machen – und zwar für alle Wahlen, sowohl beim aktiven als auch beim passiven Wahlrecht. Das heißt übersetzt: Bei Wahlen sollen 16- und 17-Jährige nicht nur abstimmen, sondern auch antreten dürfen.

Nach Ansicht der Grünen ist das nicht nur fair sondern überfällig: Junge Menschen engagieren sich politisch und gesellschaftlich – ob in der Nachbarschaftshilfe, bei Tafeln, als Freiwillige in Pflegeheimen oder im Umweltschutz. Und: Politische Entscheidungen sind Weichenstellungen für die Zukunft – wie wir wirtschaften, zusammenleben oder die Klimakrise lösen wollen. Deshalb wollen und müssen junge Menschen frühzeitig die Möglichkeit haben, ihre Zukunft mitzubestimmen und mitzugestalten – und damit auch Verantwortung zu übernehmen.

Das stärkt die Generationengerechtigkeit, das stärkt das Vertrauen von jungen Menschen in den Staat und seine Institutionen.

Bildquelle(n):

  • Andreas Schwarz: © Fabio Schneck

Nachrichtenarchiv