Grüne Politiker fordern Wahlrechte für Jugendliche zu stärken

Landtag Baden-Württemberg Andreas Schwarz
Landtag von Baden-Württemberg // © Carmen Tittel

Kinder und Jugendliche sollen in Kommunen mehr mitreden können.

In einer gemeinsamen Resolution, fordern der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion Andreas Schwarz und sein Mainzer Kollege Bernhard Braun mehr politische Mitsprache für Jugendliche und eine Reform des Wahlrechts.

In Baden-Württemberg dürfen Jugendliche ab 16 bei Kommunalwahlen ihre Kreuzchen machen – in Rheinland-Pfalz geht das nicht. Das müsse sich ändern, fordern die beiden Politiker. Außerdem müssten 16- und 17-Jährige bei Kommunalwahlen auch das passive Wahlrecht bekommen, also die Möglichkeit, selbst gewählt zu werden. Das heißt, sie sollen auch selbst im Stadt- und Gemeinderat mitmischen dürfen. Ob der Bau eines Sportplatzes, das Modernisieren eines Jugendhauses oder ein verbesserter Busverkehr bei Nacht – Jugendliche sind stark von Entscheidungen in den Gemeinden betroffen. Wir wollen, dass ihre Stimmen gehört werden! Beide Politiker plädieren außerdem dafür, das aktive Wahlrecht für alle Wahlen auf 16 Jahre zu senken.

Lesen Sie dazu die Beitrag in der Südwestpresse, Badische Neueste Nachrichten, Heilbronner Stimme, Schwäbische Zeitung und ntv

Bildquelle(n):

  • Landtag von Baden-Württemberg: © Carmen Tittel

Nachrichtenarchiv