Präsidium des Landtag ist zu Gast in Israel

Yad Vashem Jerusalem Andreas Schwarz
Mitglieder des Landtagspräsidiums am 28.2.2019 an der Gedenkstätte Yad Vashem v.li.n.re. Andreas Stoch, Sabine Kurz, Hans-Ulrich Rülke, Muhterem Aras, Andreas Schwarz // © LTBW

Die Erinnerungskultur ist der Schwerpunkt des fünftägigen Informationsbesuch (25.2.-1.3.19) von Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne), Vizepräsidentin Sabine Kurtz (CDU), den Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz (Grüne), Andreas Stoch (SPD) sowie Hans-Ulrich Rülke (FDP/DVP) und weiteren Mitgliedern des Landtagspräsidiums.

Gespräche mit Zeitzeugen stehen auf dem Programm und der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yas Vashem. „Es braucht das Bewusstsein, dass unsere Gesellschaft nicht losgelöst von ihrer Geschichte denkbar ist“, erläutert die Landtagspräsidentin ihre zahlreichen Aktivitäten zur Erinnerungsarbeit. Trotz der schrecklichen Vergangenheit und der Notwendigkeit der Erinnerungskultur sei es wichtig nach vorne zu blicken, etwa durch Kooperationen wie dem deutsch-israelischen Stipendienprogramm des Landtags.  Dazu passte der Austausch mit Schülern einer interkulturellen „Yad-be-Yad“-Schule. Der aufkeimende Antisemitismus in Deutschland und Europa war ein wichtiges Gesprächsthema.

Yad Vashem Andreas Schwarz
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Tel Aviv, Jerusalem, Bethlehem und Ramallah im Westjordanland stehen auf dem Programm ebenso wie Treffen mit der deutschen Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer, dem Vorsitzenden der deutsch-israelischen Freundschaftsgruppe der Knesset Nachman Shai, mit Ministerinnen und Wirtschaftsvertretern sowie Zeitzeugen des Holocaust, Bewohnern von Flüchtlingslagern oder Vertretern von NGOs.

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  • Besuch Yad Vashem Jerusalem: © LTBW

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