Vor Ort in der Jugendvollzugsanstalt Adelsheim

Andreas Schwarz MdL und Jürgen Filius (3.v.re.) besuchen am 20.9.2018 die Jugendvollzugsanstalt in Adelsheim. Anstaltsleiterin Katja Fritsche (5.v.re.) und Bürgermeister Klaus Gramlich (7.v.re.) // © Markus Kiesel

In Gesprächen mit der Anstalts-, und Verwaltungsleitung sowie mit Bediensteten der Justizvollzugsanstalt (JVA) machten sich die beiden Landespolitiker Andreas Schwarz und Jürgen Filius ein Bild von der alltäglichen Arbeit sowie dem baulichen Zustand der JVA.

Entgegen der hinlänglichen Meinung, die Jugendkriminalität steige, wurde in den Gesprächen deutlich, dass die Zahl der Jugendstraftaten sinkt. Klaus Gramlich, der Bürgermeister der Stadt Adelsheim, welcher auch im Anstaltsbeirat vertreten ist, berichtete, wie gut die JVA in der Gesellschaft vor Ort verankert sei und wies auch auf deren wirtschaftliche Bedeutung, als größte Arbeitgeberin in der Region, hin.

Positive Rückmeldung erhielten die Abgeordneten von den Verantwortlichen des Projekts „ReSo“, welches den Strafgefangenen während der Haft und sowie nach deren Entlassung Unterstützung bei schulischen Abschlüssen und der beruflichen Widereingliederung bietet. Der Erfolg des Projekts spricht für sich: circa 80 Prozent der Häftlinge werden nach der Haft in ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis vermittelt. Bisher wird dieses wichtige und erfolgreiche Projekt mit Fraktionsgeldern der Grünen und der CDU finanziert. Die Grünen Landespolitiker wollen, dass die Finanzierung nun über den Landeshaushalt verstetigt und abgesichert wird.

Laut Anstaltsleiterin, Katja Fritsche, liegen die größten Herausforderungen vor Ort im baulichen Bereich, wovon sich die Abgeordneten bei einem Rundgang ein eigenes Bild machen konnten. Die Abgeordneten werden sich dafür einsetzen, dass die baulichen Mängel in der Anstalt zeitnah beseitigt und weitere Verbesserungen im Personalbereich angegangen werden.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag im Mannheimer Morgen

Bildquelle(n):

  • JVA Adelsheim: © Markus Kiesel

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