Steigende Corona-Infektionen eindämmen

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Für die grün-geführte Landesregierung und die grüne Landtagsfraktion ist der Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger oberstes Gebot. Es soll alles dafür getan werden, dass es zu keinem zweiten Lockdown kommt. Dass die Schulen offenbleiben und die Kinderbetreuung nicht durch Schließung beeinträchtigt wird. Ferner steht ein intaktes Wirtschaftsleben im Vordergrund. Die Wirtschaft erholt sich langsam von den Einschränkungen des Frühjahrs und dies soll nicht durch neue Einschränkungen zunichtegemacht werden.

Andreas Schwarz betont, vor dem Hintergrund steigender Corona-Infektionen, dass der ganz überwiegende Teil der Menschen in Baden-Württemberg solidarisch und verantwortungsvoll handelt. Die allermeisten Menschen achten auf die Hygienevorschriften und tragen Mund-Nasen-Schutz wo die 1,5 m Abstand nicht eingehalten werden können. Auf diese Solidarität wird es weiter ankommen, wenn das Land gut durch die Krise kommen soll.

Solidarität ist dabei – ganz ähnlich wie bei der Bekämpfung der Klimakrise – eine Generationenfrage. Bei der Klimakrise sind es die Jungen, die zu Recht auf die Straße gehen, wobei der ältere Teil der Bevölkerung aufgerufen ist, sich solidarisch zu zeigen. Beim Corona-Virus ist es umgekehrt. Das Alter ist ein wichtiger Risikofaktor für schwere Verläufe der Infektion. Junge Menschen erkranken deutlich seltener.

Jetzt im Herbst steigen die Infektionszahlen im Land leider wieder deutlich an. Wir alle sind aufgerufen durch unser Handeln, die Infektionszahlen zu bremsen und das Virus zurückzudrängen. Wir schützen diejenigen, für die dieses Virus am gefährlichsten ist. Und gleichzeitig tun wir alles dafür, dass Kinder, Jugendliche und Familien nicht weiter eingeschränkt werden, als unbedingt notwendig. Das ist gelebte Solidarität!

Die Landesregierung hat umfangreiche Hilfsprogramme auf den Weg gebracht, um der Wirtschaft in dieser Krise zu helfen. Die Unternehmen haben mitgezogen, und das Arbeiten von zu Hause ermöglicht.

Die an der Wissenschaft orientierten Corona-Beschränkungen die Bund und Länder vorgegeben haben, greifen dort, wo lokale Ausbrücke stattfinden. Sie helfen, die diffuse Verbreitung des Virus zu verhindern. Wir haben es selbst in der Hand, uns gegenseitig zu schützen, wenn wir alle solidarisch mithelfen und umsichtig handeln.

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