Grün-geführte Koalition hat sich auf die zügige Umsetzung von Luftreinhaltungsmaßnahmen geeinigt

Luftreinhaltung
© Carmen Tittel

Die grün-geführte Landesregierung unternimmt alles, um die Luftqualität in Stuttgart schnellstmöglich zu verbessern und ein flächendeckendes Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 5/V zu vermeiden.

Neben dem bereits im Sommer letzten Jahren beschlossenen Maßnahmenpaket mit einem finanziellen Volumen von rund 450 Millionen Euro, von dem die meisten Maßnahmen bereits umgesetzt sind, folgt nun ein Fahrplan für weitere Bemühungen die Luft sauberer zu machen.

Die bereits umgesetzten Maßnahmen zeigen Erfolg, denn die Luft wird besser.

Als wichtiges Signal soll den Bürgerinnen und Bürger die Nutzung des ÖPNV erleichtert werden. Die P+R-Parkplätze außerhalb des Kessels werden geöffnet, auch für Autofahrerinnen und Autofahrer, die von Verkehrsverboten für Dieselfahrzeuge der Euronorm 4 betroffen sind. So sollen Anreize und niederschwellige Möglichkeiten geschaffen werden, um mit der Stadtbahn schnell und umweltfreundlich in die Stadt zu fahren.

Ferner werden 38 weitere Messstationen in allen Stadtbezirken aufgestellt. Insgesamt wird dann an 52 Stellen im Stadtgebiet gemessen. Dadurch sollen die Messungen noch mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bekommen.

Bis Ende 2019 sollen landeseigene Gebäude an hoch belasteten Straßenabschnitten („Hotspot“-Lagen) in Stuttgart mit fotokatalytischen Farben versehen werden.  Bereits im kommenden Frühjahr sollen Straßenoberflächen an hoch belasteten Straßen mit einem fotokatalytischen Straßenbelag versehen.

Die bereits aufgestellten und betriebenen Feinstaub-Filtersäulen am Neckartor sollen mit Kombifiltern ausgestattet werden, die neben dem Feinstaub auch Stickstoffdioxid aus der Luft adsorbieren können.

Außerdem soll für den Busverkehr stadtauswärts auf der B14 ein Sonderfahrstreifen eingerichtet werden.

 

Bildquelle(n):

  • Luftreinhaltung: © Carmen Tittel

Nachrichtenarchiv