250 Millionen Euro in 2017 für mehr Wohnraum in Baden-Württemberg

Die grüne-schwarze Landesregierung steht zu Ihrer Zusage, den Wohnungsbau in Baden-Württemberg massiv zu fördern. Insgesamt stehen in diesem Jahr 250 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für das Gesamtprogramm im Land zur Verfügung. Der Anteil der Landesmittel an dieser Summe ist um 12 Millionen Euro auf 53 Millionen Euro gestiegen. Das neue Landeswohnraumförderprogramm stärkt den sozialen Wohnungsbau, ohne dass gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.

Die Wohnraumförderung kommt sozial Schwachen und Flüchtlingen ebenso zugute wie einkommensschwachen Familien, denn der größte Teil der Fördergelder fließt in den sozialen Mietwohnungsbau, dafür haben die Grünen im Landtag gesorgt.

Von insgesamt 250 Millionen Euro Wohnraumförderung fließen mehr als 180 Millionen Euro in den sozialen Mietwohnungsbau. Das ist eine Rekordsumme. Nicht nur die Mittel werden erhöht, sondern auch die Rahmenbedingungen attraktiv gestaltet. Zum Beispiel kann die Zinsverbilligung nun als klar kalkulierbarer voller Zuschuss zu Projektbeginn ausbezahlt werden. Eine Verlängerung der Belegungsbindung im sozialen Mietwohnungsbau auf 30 Jahre ist möglich. Das gibt neben mehr Planungssicherheit für die Bauwirtschaft auch langfristig mehr gesicherten sozialen Wohnraum im Land.

Neu in der Landeswohnraumförderung ist die Ausweitung auf das ganze Land. Ob Ballungszentrum, Stadt oder ländlicher Raum können die Fördergelder können ab 1. April 2017 für alle Landesteile beantragt werden. Nun ist die Bauwirtschaft gefragt, mit der finanziellen Unterstützung durch das Land zügig Wohnraum zu bauen.

Die Grünen im Landtag wollen erreichen, dass noch in diesem Jahr das Landeswohnraumfördergesetz überarbeitet wird, um die besonderen Bedürfnisse Alleinerziehender, Menschen mit Behinderung, Familien und Senioren mehr als bisher zu berücksichtigen. Die Vorgaben für Wohnungen müssen an die Lebenswirklichkeit dieser gesellschaftlichen Gruppen angepasst werden, das betrifft unter anderem die Wohnungsgröße und die Anzahl der Räume.

 

 

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