Andreas Schwarz MdL
© Fabio Schneck

Die Schaffung von weiterem bezahlbaren Wohnraum ist für die Grünen ein zentrales Anliegen. „Wir wollen in den nächsten 10 Jahren den Anteil preisgünstiger Wohnungen am Markt erhöhen – sowohl im geförderten als auch im frei finanzierten Bereich. Unsere Förderprogramme wollen wir dafür so gut ausstatten, dass alle Anträge bedient werden können.“, betont der Kirchheimer Grünen Abgeordnete Andreas Schwarz.

„Baden-Württemberg ist ein attraktives Land. Auf dem Wohnungsmarkt führt das zu steigenden Preisen und hoher Konkurrenz. Es hilft nicht, wenn nur gebaut wird, was sich möglichst teuer verkaufen lässt. Sondern wir brauchen gezielt bezahlbaren Wohnraum den sich junge Familien, Alleinerziehende und Normalverdiener leisten können“, sagt Andreas Schwarz. „Gute Wohnungsbaupolitik muss daher qualitativ hochwertige Stadtentwicklung und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau fördern. Mit jährlich 250 Millionen Euro haben wir ein starkes Wohnraumförderprogramm auf den Weg gebracht“. Sowohl beim Schwerpunkt Mietwohnungsbau als auch beim Wohneigentum seien die Bedingungen deutlich verbessert worden. „Wir setzen auf Innenentwicklung: also darauf, innerörtliche Baulücken oder Brachflächen zu schließen. Wir fördern Aufstockungen auf Bestandsgebäude oder ermöglichen die Aktivierung von bestehenden Leerständen. Wir unterstützen Kommunen mit einem bundesweit einmaligen Grundstücksfond und fördern Genossenschaften beim Bau von Mietwohnungen. 180 Millionen Euro investieren wir jährlich in die Förderung des sozialen Mietwohnungsbaus. Klimaschonendes, innovative und regionales Bauen fördern wir, indem wir unsere Landesbauordnung zur „holzbaufreundlichsten“ Bauordnung gemacht haben. Wir denken Wohnungsbau und Umwelt zusammen. Im Klimaschutzgesetz haben wir eine Solarpflicht für alle Neubauten im gewerblichen Bereich verankert. Im nächsten Schritt wollen wir das auch für Wohngebäude einführen. Wir setzen auch im geförderten Wohnungsbau klar auf Klimaschutz. Denn wir brauchen qualitativ hochwertigen Wohnungsbau und eine in die Zukunft gerichtete Stadtentwicklung, die folgerichtig den Klima- und Ressourcenschutz mitdenkt“. Das Gemeinwohl soll einen deutlich höheren Stellenwert bekommen: Beim Verkauf von Landesgrundstücken soll nicht das höchste Gebot zählen, sondern das attraktivste und nachhaltigste Konzept zum Zuge kommen. Eine Gründungsoffensive für kommunale Wohnungsbaugesellschaften soll gestartet werden. „Wir wollen altersgerechtes, barrierefreies Bauen genauso wie Mehrgenerationenwohnen und gemeinschaftliche Wohnformen unterstützen. „Dabei ist ein sparsamer Umgang mit der Ressource Boden unumgänglich. Mir ist es sehr wichtig, dass wir den Flächenverbrauch bremsen und langfristig eine Nettonull erreichen. Wir wollen eine Siedlungsentwicklung, die wirklich lebenswerte Dörfer und Städte zum Ziel hat: dezentrale Versorgung mit Geschäften, Ärzten und Betreuungseinrichtungen. Verkehrsberuhigt und mit vielen Grün- und Erholungsflächen bei hoher Aufenthaltsqualität.“, so Schwarz abschließend.

Lesen Sie hierzu die Berichterstattung im Teckboten

Bildquelle(n):

  • Andreas Schwarz MdL: © Fabio Schneck

Nachrichtenarchiv