Die Technikum Laubholz GmbH hat als Spitzeneinrichtung der Laubholz-Forschung ihre Gründungsarbeit aufgenommen

© Rolf Stasch

Die Technikum Laubholz GmbH hat als Spitzeneinrichtung der Laubholz-Forschung ihre Gründungsarbeit aufgenommen

„Das Technikum Laubholz sichert technologische Spitzenposition in der Entwicklung laubholzbasierter Industrieprodukte zur Substitution fossiler Rohstoffe. Mit unserem Technikum Laubholz gehen wir einen großen Schritt weiter im technologischen Umbau unserer Wirtschaft hin zu klimafreundlichen Produktionsmethoden. Wir führen die Spitzenforschung auf Laubholzbasis im Land zusammen und sichern damit eine europäische Spitzenposition. Ziel ist es, neue und hochwertige Verwendungsmöglichkeiten für diesen nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff zu erforschen und die Entwicklung hochwertiger Materialen und Werkstoffe weiter voranzutreiben“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, bei einem Gespräch auf Einladung des Grünen Fraktionsvorsitzenden Andreas Schwarz und dem CDU-Abgeordneten Karl Zimmermann.

Nach der Gründung der Technikum Laubholz GmbH am 31. März 2020 konnte zwischenzeitlich die Führungsmannschaft aufgebaut werden und die Vorbereitung zur technischen Gestaltung sind angelaufen. „Wir werden rasch mit den ersten vier Forschungsfeldern starten. Dazu gehört insbesondere die Carbonfaser aus Buche. Mit dem Technikum Laubholz werden wir in die Herstellung klimafreundlicher Materialien auf Holzbasis einsteigen, die beispielweise erdölbasierte, klima- und umweltproblematische Kunststoffe ersetzen können. Unser Projekt fördert zudem die nachhaltige Bewirtschaftung von Laubbaumarten und trägt damit wesentlich zur ökologischen Stabilität unserer Wälder bei. Es eröffnet mit neuen Verfahren und Anwendungsmöglichkeit die Bereitstellung nachhaltiger Produkte für die nächsten Generationen. Das ist ein Meilenstein in der Klimapolitik des Landes“, betonte der Minister im Gespräch.

Als Standort für das Technikum Laubholz ist die ehemalige Papierfabrik Scheufelen in Lenningen geplant. Mit dem jetzigen Eigentümer laufen derzeit die Verkaufsverhandlungen. Die Entwicklung dieses Standorts soll nach Abschluss der Verhandlungen zusammen mit der Gemeinde Lenningen erfolgen. Erfreulich ist, dass die Produktion von Papier aus der Pflanzenfaser der durchwachsenen Silphie, am Standort Lenningen bereits erfolgreich umgesetzt wird. 

Die Laubholzbestände im Lenninger Tal und Umgebung zählen zu den größten Europas. Auch aus diesem Grund ist der Standort Lenningen für das Technikum Laubholz prädestiniert.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion und Kirchheimer Abgeordnete Andreas Schwarz freut sich über den wichtigen Beitrag des Technikum Laubholz für die Stärkung der Biotechnologie in Baden-Württemberg: „Das Technikum Laubholz ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung von Spitzenforschung im Lenninger Tal und ein wichtiger Beitrag, um innovatives und klimafreundliches Wirtschaften in Baden-Württemberg voranzubringen. Wir haben damit die Möglichkeit, die Entwicklung von holzbasierten Textilfasern statt Baumwolle und Plastik oder von Biotensiden für Waschmittel aus Laubholz statt aus Erdöl voranzubringen“. Das sei für die Wirtschaft und die Umwelt von entschiedenem Vorteil. „Als Bundesland mit der höchsten Innovationsrate erhalten wir damit die Zukunftschance, unsere industrielle Stärke im Mittelstand mit den neuen Möglichkeiten der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen aus Laubholz zu verbinden“, betonte Andreas Schwarz.

Für den Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann kann mit der Forschungseinrichtung „Technikum Laubholz“ das Lenninger Tal somit zum „Silicon Valley“ für die Holztechnologie in Deutschland werden.

Im Rahmen einer breit angelegten Studie habe Baden-Württemberg die wichtigsten europäischen Einrichtungen der holzbasierten Forschung in die Konzeption des Technikums eingebunden. Acht Forschungsfelder eignen sich besonders zur technologischen Weiterentwicklung und in der Konzentration an einem neuen Technologiestandort. Mit vier Forschungsfeldern wird nun unmittelbar begonnen. Dazu gehört die Entwicklung von holzbasierten Textilfasern statt Baumwolle und Plastik oder von Biotensiden für Waschmittel aus Laubholz statt aus Erdöl.

Nach der Gründung der Technikum Laubholz GmbH am 31. März 2020 konnte zwischenzeitlich die Führungsmannschaft aufgebaut werden und die Vorbereitung zur technischen Gestaltung sind angelaufen. „Wir werden rasch mit den ersten vier Forschungsfeldern starten. Dazu gehört insbesondere die Carbonfaser aus Buche. Mit dem Technikum Laubholz werden wir in die Herstellung klimafreundlicher Materialien auf Holzbasis einsteigen, die beispielweise erdölbasierte, klima- und umweltproblematische Kunststoffe ersetzen können. Unser Projekt fördert zudem die nachhaltige Bewirtschaftung von Laubbaumarten und trägt damit wesentlich zur ökologischen Stabilität unserer Wälder bei. Es eröffnet mit neuen Verfahren und Anwendungsmöglichkeit die Bereitstellung nachhaltiger Produkte für die nächsten Generationen. Das ist ein Meilenstein in der Klimapolitik des Landes“, betonte der Minister im Gespräch.

Als Standort für das Technikum Laubholz ist die ehemalige Papierfabrik Scheufelen in Lenningen geplant. Mit dem jetzigen Eigentümer laufen derzeit die Verkaufsverhandlungen. Die Entwicklung dieses Standorts soll nach Abschluss der Verhandlungen zusammen mit der Gemeinde Lenningen erfolgen. Erfreulich ist, dass die Produktion von Papier aus der Pflanzenfaser der durchwachsenen Silphie, am Standort Lenningen bereits erfolgreich umgesetzt wird. 

Die Laubholzbestände im Lenninger Tal und Umgebung zählen zu den größten Europas. Auch aus diesem Grund ist der Standort Lenningen für das Technikum Laubholz prädestiniert.

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion und Kirchheimer Abgeordnete Andreas Schwarz freut sich über den wichtigen Beitrag des Technikum Laubholz für die Stärkung der Biotechnologie in Baden-Württemberg: „Das Technikum Laubholz ist ein wichtiger Schritt zur Etablierung von Spitzenforschung im Lenninger Tal und ein wichtiger Beitrag, um innovatives und klimafreundliches Wirtschaften in Baden-Württemberg voranzubringen. Wir haben damit die Möglichkeit, die Entwicklung von holzbasierten Textilfasern statt Baumwolle und Plastik oder von Biotensiden für Waschmittel aus Laubholz statt aus Erdöl voranzubringen“. Das sei für die Wirtschaft und die Umwelt von entschiedenem Vorteil. „Als Bundesland mit der höchsten Innovationsrate erhalten wir damit die Zukunftschance, unsere industrielle Stärke im Mittelstand mit den neuen Möglichkeiten der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren aus nachwachsenden Rohstoffen aus Laubholz zu verbinden“, betonte Andreas Schwarz.

Für den Landtagsabgeordneten Karl Zimmermann kann mit der Forschungseinrichtung „Technikum Laubholz“ das Lenninger Tal somit zum „Silicon Valley“ für die Holztechnologie in Deutschland werden.

Im Rahmen einer breit angelegten Studie habe Baden-Württemberg die wichtigsten europäischen Einrichtungen der holzbasierten Forschung in die Konzeption des Technikums eingebunden. Acht Forschungsfelder eignen sich besonders zur technologischen Weiterentwicklung und in der Konzentration an einem neuen Technologiestandort. Mit vier Forschungsfeldern wird nun unmittelbar begonnen. Dazu gehört die Entwicklung von holzbasierten Textilfasern statt Baumwolle und Plastik oder von Biotensiden für Waschmittel aus Laubholz statt aus Erdöl.

Bildquelle(n):

  • Oberlenningen Papierfabrik: © Rolf Stasch

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