Eltern erhalten Schülerbeförderungskosten erstattet

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„Das Land ersetzt den Elternanteil an nicht genutzten Schülertickets.“. Das teilte der Fraktionsvorsitzender der Grünen Landtagsfraktion und Kirchheimer Abgeordneter am Freitag (8. Mai 2020) mit.

„Ich freue mich, dass wir eine Lösung gefunden haben, um die Familien von den Kosten für nicht genutzte Schüler-Abos während der Corona-Pandemie zu entlasten“, sagte Schwarz. Weil die Tickets von Mai bis zu den Pfingstferien von den meisten Schülerinnen und Schülern kaum oder nur wenig genutzt werden konnten, sollen die Familien bis zu den Sommerferien von zwei Monatsraten ihrer selbst zu zahlenden Kostenanteile entlastet werden. Vorgesehen ist, dass zwei Monatsraten der Abos nicht abgebucht werden, sofern die Abos nicht gekündigt wurden. In welchem Monat die Abbuchung ausgesetzt wird, kann aus organisatorischen Gründen je nach Verbund variieren. Für diese Entlastung der Familien wendet das Land bis zu 36,8 Mio. Euro auf. Das ergänzt die unbürokratische Soforthilfe über 200 Millionen Euro für die Städte, Gemeinden und Landkreise.

„Wir haben uns für diese schnelle Hilfe stark gemacht und entlasten dadurch unsere Familien“, sagt der Fraktionsvorsitzende der Grünen Landtagsfraktion und Kirchheimer Abgeordnete Andreas Schwarz MdL. „Ich freue mich, dass wir mit der Übernahme von zwei Monatsraten jetzt die nötige finanzielle Entlastung bieten werden“. Die Eltern wurden gebeten, die Schülertickets nicht zu kündigen, um die mittelständigen Busunternehmen wirtschaftlich nicht noch mehr in Bedrängnis zu bringen. Mit diesem Ausgleich werden sowohl die Eltern als auch die Busunternehmen unterstützt.

Die Mittelständler haben während der Krise den Fahrplan aufrechterhalten und so einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr garantiert. „Wir sind auf unseren Nahverkehr angewiesen. Er ist das Rückgrat einer nachhaltigen Mobilitätspolitik in der Fläche“, so Andreas Schwarz.

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