© Lena Lux Fotografie

„Es freut mich, dass beim Hohepriester der freien Marktwirtschaft die Erkenntnis reift, dass der Markt eben nicht alles richtet und der Staat bei zentralen Fragen der Daseinsvorsorge den Hut aufhaben muss“, sagte der Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Andreas Schwarz auf die FDP-Forderung hin, dass mehr staatliches Engagement beim Netzausbau erforderlich sei.

„FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke kann, was unser Land anbelangt, beruhigt sein: Baden-Württemberg ist auf klarem Digitalisierungskurs. Winfried Kretschmann hat als erster Ministerpräsident eine Digitalisierungsstrategie entwickelt. Bis 2021 werden wir weit mehr als eine Milliarde Euro in die Gestaltung des digitalen Wandels stecken. Bis 2025 soll Baden-Württemberg flächendeckend mit dem schnellen Internet versorgt sein. Hier fordern wir von der Bundesregierung, dass sie sich auf EU-Ebene für eine Erhöhung der sogenannten Aufgreifschwelle einsetzt, sodass wir als Land noch leistungsstärkere Bandbreiten fördern dürfen.

Auf die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz setzen wir besonderen Nachdruck. Wir wollen bei dieser Schlüsseltechnologie weltweit vorne mitspielen und haben dafür im Nachtragshaushalt noch einmal sehr viel Geld in die Hand genommen. Mit dem Cyber-Valley schaffen wir gemeinsam mit Partnern einen der größten Forschungsverbünde für Künstliche Intelligenz in Europa mit internationaler Strahlkraft. Vor allem beim maschinellen Lernen gilt das Cyber-Valley schon jetzt als Hotspot“, so Schwarz

 

Bildquelle(n):

  • Andreas Schwarz: © Lena Lux Fotografie

Nachrichtenarchiv