Kultursommer der Stadt Kirchheim bekommt Unterstützung aus dem Sonderprogramm des Landes

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„Der Kirchheimer Kultursommer wird mit 50.000 Euro in der 4. Förderrunde des Kultur Sommer 2020 gefördert.“, wie der Fraktionschef der Grünen Landtagsfraktion und Kirchheimer Abgeordnete Andreas Schwarz mitteilte. Mit dem Programm „Kultur Sommer 2020“ fördert das Land Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur, die in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind. Gefördert werden kleinere Veranstaltungsreihen, die unter Einhaltung der bestehenden Auflagen und der rechtlichen Rahmenbedingungen umgesetzt werden können. Aus diesem Sonderprogramm erhält Kirchheim unter Teck eine Unterstützung von 50.000 Euro.

„Das Konzept für den Kultursommer 2020 in Kirchheim überzeugt meines Erachtens dadurch, dass einer Vielzahl an Künstlerinnen und Künstler an verschiedenen Orten der historischen Altstadt von Kirchheim unter Teck eine Auftrittsmöglichkeit gegeben wird“, freut sich der Kirchheimer Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andreas Schwarz über den Landeszuschuss. „So kommen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss von Musik, Jazzkonzerten, klassischen Konzerten, Comedians, Lesungen und vielem mehr vor der Kulisse unserer schönen Altstadt“.

Eine schrittweise Öffnung des Kulturbetriebs werde immer wichtiger, weil gerade in dieser gesellschaftlichen Krisensituation die Kultur mit ihren Möglichkeiten und Angeboten fehle. Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig die Kultur für die Stadt und das soziale Leben sei, so der Kirchheimer. „Kultur ermöglicht einen Ort der Reflektion, der Selbstvergewisserung, der gesellschaftlichen Verortung, der Kontaktaufnahme mit anderen und natürlich der Unterhaltung.“

Eine Rückkehr zum Zustand vor der Corona-Krise werde es im Kulturbereich auf absehbare Zeit nicht geben, weil der Gesundheitsschutz aller Beteiligten und des Publikums höchste Priorität genieße und die Zahl der Infektionen so gering wie möglich gehalten werden müsse. „Diese Balance zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem kulturellem Leben gilt es auszugestalten“, so Andreas Schwarz abschließend.

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